Bibliographixanfänger braucht Struktur in seiner Artikeldatenbank

Ansicht von 1 Antwort-Thema
  • Autor
    Beiträge
    • #677 Reply
      Juma
      Gast

      Sehr geehrter Herr Winkelhake,
      hallo Forumsmitglieder,

      erstmal vielen Dank für Ihr immenses Engagement, freue mich sehr mit dem Programm in Zukunft zu arbeiten!

      Meine Daten liegen nun weitgehend in Form von .pdf´s in Ordnern auf meiner Festplatte. Es existiert kein Verzeichniss und das editieren von References ist einfach lästig geworden.

      Ich muss hier unbedingt eine Struktur reinbringen, deshalb bin ich hier. Es geht mir in erster Linie um die 1000+ Artikel. Da ich davon ausgehe es gibt hier Formumsmitglieder die vor einem ähnlichen Berg arbeit standen würde mich einfach mal Eure vorgehensweise interessieren.
      Meine Idee wäre jetzt: Jeden Artikel nochmal suchen, ISBN c/p, und die pdf verlinken.

      Wie habt Ihre das gemacht?

      Vielen Dank für alle Antworten
      Sonnige Grüße

      Juma

    • #679 Reply
      winkelhake
      Keymaster

      Hallo Juma,
      eine unangenehme Situation. Viele Quellen, die man noch eingeben muß…
      Erst mal würde ich überschlagen, wie lange das ganze dauern könnte. Wenn ich konzentriert bin, schaffe ich vielleicht eine Quelle pro Minute. Bei 1000 Quellen wären das 17 Stunden Arbeit. Das kann man nicht am Stück machen, weil man dann irre wird, also vielleicht 70 Tage jeweils eine Viertelstunde. Vor diesem Hintergrund würde ich mir überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist, ALLE Quellen einzugeben. Einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 2009 kann man vermutlich einfach wegwerfen, weil man den nie wieder ansehen wird. Vielleicht bleiben dann nur noch 250 Quellen übrig…

      Ich würde übrigens bei so großen Mengen mal an 10 Einträgen testen, ob Eingabe per ISBN oder Google Scholar wirklich schneller ist. Mein Eindruck: Bei den Online-Quellen muß man häufig nacharbeiten, wenn man wirklich genaue Angaben haben will, weil häufig Übersetzer wie Autoren behandelt werden, Untertitel ins Titelfeld gepackt werden, Verlage fehlen usw. Die Qualität der Originaldaten ist nicht immer gut. In solchen Fällen ist Eingabe per Hand eher schneller. Das gilt natürlich auch für Zeitschriftenartikel, die in Scholar nicht auftauchen. Da hat man dann brav gesucht, um zum Ergebnis zu kommen, daß es den Artikel dort nicht gibt.

      Ich persönlich nutze den Scholar gern, habe aber auch immer nur einzelne Quellen, die ich suche. Da finde ich das bequem. Bei 1000 Quellen würde ich auf „wie lange soll das dauern“ mehr Wert legen..

      Noch eine IDee: Wenn die ISBN in Kopie nicht nur als Zahl, sondern auch als Barcode vorliegt, könnte man sein Nervenkostüm schonen und einen Barcodescanner kaufen. Die müssten so um 30€ Kosten und sind per USB wie eine Tastatur anschließbar. Hab ich nie probiert, aber es machte den Eindruck als könnte das halbwegs reibungslos funktionieren.

      Grüße
      OW

Ansicht von 1 Antwort-Thema
Antwort auf: Bibliographixanfänger braucht Struktur in seiner Artikeldatenbank
Deine Information: