Nutzung mit mehreren Personen

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Das Konzept

Mehrere Personen können gleichzeitig mit der gleichen Datenbank arbeiten. Damit das möglich ist, gibt es einen einfachen Schreibschutz, der verhindert, daß ein Nutzer die Änderungen eines anderen überschreibt. Dieser Schreibschutz ist sehr einfach gehalten. Wenn Dutzende von Nutzern permanent auf die gleiche Datenbank zugreifen wollen, ist das Konzept technisch nicht gut genug, aber für kleine Autorengruppen, die an einem gemeinsamen Papier schreiben, sollte es reichen.

Die Regel ist: Der Nutzer, der die Datenbank als erster öffnet, sperrt sie für Schreibzugriffe anderer Nutzer. Parallele Lesezugriffe auf den bisherigen Bestand sind weiterhin möglich. Sobald der schreibende Nutzer die Datenbank schließt, ist die Datenbank wieder für Schreibzugriffe anderer Nutzer freigegeben.

Eine Person, mehrere Rechner

Dropbox, Owncloud usw. sind nützlich, weil die Arbeit an verschiedenen Orten mit verschiedenen Rechnern einfacher wird. Das kann aber dazu führen, daß der „andere“ Nutzer, der die Datenbank blockiert, Sie selbst sind. Wenn Sie im Büro einfach den Stecker gezogen haben und die Software die Datenbank nicht mehr freigeben konnte, bekommen Sie an Ihrem Notebook zu Hause das „Besetztzeichen“.

Hinweis auf eine gesperrte Datenbank

Wenn die Datenbank gesperrt ist, erhalten Sie eine Meldung, wer die Datenbank gerade bearbeitet. Im Menü Datei können Sie in der Rubrik Name des Rechners Ihrem Rechner einen Namen geben.

Dieser Name wird dem anderen Nutzer dann angezeigt. Sie können nun entscheiden, ob Sie das Programm beenden wollen, mit Lesezugriff weiterarbeiten wollen oder den Schreibzugriff erzwingen. Dann nehmen Sie dem bisherigen Rechteinhaber sein Recht weg. Das sollten Sie natürlich vorher klären, falls Sie nicht selbst diese andere Person sind (siehe oben).

Standby

Um die Häufigkeit blockierter Datenbanken zu reduzieren, schaltet Bibliographix nach ein paar Minuten „Leerlauf“ in einen Standby-Modus. Diesen Zeitraum können Sie einstellen. Die Software gibt die Datenbank für andere Nutzer frei. Wenn es gar keine anderen Nutzer gibt, merken Sie nie etwas von dieser Funktion, weil Bibliographix beim „Aufwecken“ aus dem Standby einfach wieder auf die immer noch freie Datenbank zugreift. Wenn aber in der Zwischenzeit ein anderer Nutzer mit den Daten arbeitet, bekommen Sie das „Besetztzeichen“. Das klingt erst einmal lästig, aber diese Funktion ist eine Art automatisierter Höflichkeit, die darin besteht, die Datenbank nicht zu blockieren, wenn man sie gerade nicht benutzt.

Speicherort

Um mit mehreren Personen auf die gleiche Datenbank zurückgreifen zu können, müssen natürlich alle Zugriff auf das Verzeichnis haben. Weil Bibliographix portable Software ist, können Sie die Software einfach in ein Verzeichnis verschieben, das Sie mit anderen Nutzern teilen. Das kann ein lokales Netzwerklaufwerk sein oder ein geteilter Dropbox/Owncloud/… Ordner. Bedenken Sie aber, daß die Synchronisierung mit Cloud-Diensten immer ein paar Sekunden Zeitverzögerung hat.