Portable Software

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Maximale Flexibilität

Bibliographix gibt Ihnen die maximale Flexibilität, wenn Sie auf mehreren Computern arbeiten. Zu Hause und im Büro oder auf einem Bibliotheksrechner.

Sie können Bibliographix auf einem USB-Stick installieren. Dann läuft die App autark auf diesem Stick. Sie stecken den Stick in einen fremden Rechner und können mit der Software arbeiten, ohne irgendetwas zu installieren oder Daten auf dem Rechner zu hinterlassen.

Sie können Bibliographix in einem Cloud-Verzeichnis wie OwnCloud, iDrive, Google Drive, … installieren und so alle Rechner, mit denen Sie arbeiten, synchronisieren.

Sie können Bibliographix aber natürlich auch nur lokal auf einem Rechner installieren, wenn Sie Sorge um Ihre Daten haben.

Diese Idee, Software möglichst autark lauffähig zu konzipieren, wird portable Software genannt. Der Preis dieser Flexibilität ist, daß die Installation etwas anders abläuft, als Sie das vermutlich gewohnt sind. Im Handbuch gibt es für jedes Betriebssystem (Windows, Linux und MacOS) eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Der große Unterschied: App und Nutzerdaten in einem Verzeichnis

Die Standardinstallation von Software sieht so aus, daß Sie die Programmdateien in einem Teil der Festplatte abspeichern und Ihre eigenen Dateien (Texte, Präsentationen, Excel-Tabellen) in einem anderen. Unter Windows ist das z.B. das Verzeichnis \programme und \benutzer. Das hat eine Reihe von Vorteilen, aber den Nachteil, daß die Software auf jedem Rechner separat installiert werden muß. Wenn Sie Word auf einem Rechner benutzen wollen, muß es da auch bereits installiert sein. Falls das nicht so ist, müssen Sie das erst tun. Vorausgesetzt, Sie haben die Dateien und Sie haben die Rechte, Programme installieren zu dürfen.

Die Idee von portabler Software wie Bibliographix ist nun, daß man das vereinfachen kann. Die Software ist klein genug (5 MB), als daß man sie auf einen USB-Stick oder in das Benutzerverzeichnis kopieren kann. Ein Klick auf die App muß dann ausreichen, um alles ans Laufen zu bringen. Der Knackpunkt an der Sache ist, daß Sie in diesem Verzeichnis „alles“ dürfen müssen: lesen, schreiben und löschen. Das dürfen Sie im Benutzerverzeichnis, aber im Programmverzeichnis nur als Admin.

Warum keine Web-Applikation?

Man könnte die beschriebenen Nachteile der Standardinstallation auch durch eine Web-Anwendung umgehen. Das hat aus meiner Sicht zwei wesentliche Nachteile. Zum ersten funktioniert die Web-App nur, wenn es eine Internetverbindung gibt. Dieses Problem verliert an Bedeutung, weil es immer mehr WLAN-Hotspots gibt, wenn man „unterwegs“ ist. Der gravierendere Nachteil ist, daß Sie als Nutzer keinen direkten Zugriff auf Daten und Software haben. Mein Albtraum wäre, Jahre an Arbeit in einer Web-App gespeichert zu haben und morgens festzustellen, daß die Webseite offline gegangen ist. Der „worst case“ bei portabler Software ist, daß die Software nicht mehr weiterentwickelt wird. Dann ist sie aber nicht „weg“ sondern lässt sich weiter benutzen. Da Bibliographix Open Source ist, ist auch noch der Quellcode verfügbar. Mir scheint, mehr „Langfrist-Sicherheit“ ist schwer möglich.