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Handbuch / Installation

Installation unter Windows

Laden Sie die Installationsdatei http://bibliographix.net/setupbx.exe (ca. 5 MB) herunter und starten die Datei.

Das Setupprogramm bittet Sie um das Akzeptieren der Lizenzbedingungen und fragt, ob ein Desktop-Icon erzeugt werden soll.

Das Standardverzeichnis, das vom Installationsverzeichnis vorgeschlagen wird ist das Nutzerverzeichnis Dokumente. Sie sollten dieses Verzeichnis nur ändern, wenn es einen guten Grund dafür gibt und Sie sicher sind, daß Sie wissen, was Sie tun 😉 Bibliographix ist portable Software (mehr im übernächsten Abschnitt). Das bedeutet, daß die Programm- und die Nutzerdateien im gleichen Verzeichnis liegen und Sie in diesem Verzeichnis Schreibrechte haben müssen.

Installation unter Linux

Linux gibt es in ziemlich vielen „Geschmacksrichtungen“. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung orientiert sich an Ubuntu. Bei Ihnen kann es also ein wenig anders aussehen.

Wenn Sie das noch nicht getan haben, laden Sie die Installationsdatei http://bibliographix.net/bxsetuplinux.zip herunter.

Der „normale“ Ort für Software auf Ihrem Rechner ist der Ordner /usr/local/bin. Weil Bibliographix eine portable App ist, funktioniert das Programm dort nicht. Legen Sie ein Unterverzeichnis in /home/… an. Entpacken Sie die .zip – Installationsdatei in dieses Verzeichnis. In dem Verzeichnis liegen eine Reihe von Programmdatien für die verschiedenen Betriebssysteme. Die für Linux relevante ist bibliographix_linux. Wenn Sie diese Datei ausführen wollen, klappt das auf Anhieb wahrscheinlich nicht. Schalten Sie unter den Zugriffsrechten der Datei die Option „Datei als Programm ausführen“ ein.

Bibliographix läuft auch auf dem Raspberry Pi. Das Betriebssystem ist zwar auch Linux, aber ARM-Hardware. Daher gibt es eine eigene Fassung, die bibliographix_raspberry heißt.

Bibliographix auf mehreren Rechnern nutzen

Bibliographix wird typischerweise auf mehreren Rechnern genutzt. Sie haben einen PC im Büro, einen Zuhause und eventuell noch ein Extra - Notebook.

Eine wichtige Funktion von Bibliographix ist der Verweis auf Dateien, wie z.B. die PDF zu einer Literaturquelle. Das Dumme ist nun, dass diese Links auf den verschiedenen Rechnern nur dann funktionieren, wenn die Verzeichnisstruktur identisch ist, also die Datei

c:\meinpfad\irgeneinandererpfad\findmichmal.pdf

immer an dieser Stelle liegt. Das ist ein Riesenaufwand.

Bibliographix vereinfacht das, indem alle Dateien auf die Bibliographix zurückgreift im gleichen Verzeichnis wie die Programmdatei liegen - oder in einem Unterverzeichnis. Sie können Bibliographix daher auch auf einem USB-Stick installieren und auf einem fremden Rechner starten, ohne es dort zu installieren. Dieses Konzept wird portable Software genannt. (https://de.wikipedia.org/wiki/Portable_Software)

Der Stick ist eine gute Idee, wenn der Rechner nicht „Ihrer“ ist, weil Sie dort die Software vielleicht nur einmal laufen lassen. Wenn Sie immer wieder an den gleichen Rechnern arbeiten, kennen Sie vermutlich schon den Nutzen von Datensynchronisation über eine Cloud. Anbieter und Software sind. Jeder der großen Anbieter (Apple = iCloud, Google = Drive, Microsoft = Onedrive) hat diesen Service und es gibt weitere Anbieter wie Dropbox und Nextcloud. Die Idee ist immer die gleiche: Sie definieren ein Verzeichnis, das dann, inkl. Unterverzeichnissen in der Cloud gesichert wird und auf allen ihren Rechnern auf dem jeweils aktuellen Stand gehalten wird.

Diese Techologie ist für das Arbeiten mit Bibliographix auf mehreren Rechnern ideal. Sie können so auch in „gemischten“ Umwelten arbeiten, d.h. im Büro mit Windows und zu Hause mit Linux. Die Programmversionen stören sich nicht gegenseitig und alle Daten sind betriebssystemübergreifend kompatibel.

Um zu vermeiden, dass nicht abgespeicherte Änderungen auf dem einen Rechner durch einen gleichzeitigen Zugriff über einen anderen Rechner gelöscht werden, gibt es einen Schreibschutz. Die Regel ist: Der Rechner, der die Datenbank als erster öffnet, sperrt sie für Schreibzugriffe anderer Rechner. Sobald der erste Rechner die Datenbank schließt, ist die Datenbank wieder für Schreibzugriffe anderer Rechner freigegeben. Wenn die Datenbank schreibgeschützt ist, wird angezeigt, welcher Rechner gerade das Schreibrecht hat. In Bibliographix können Sie Ihren Rechnern in den Einstellungen einen Namen geben. Wenn Sie selbst die Software auf einem Rechner zweimal aufrufen, bekommen Sie ebenfalls eine Meldung. Ebenso, wenn der Rechner abgestürzt ist, bevor er die Datenbank freigeben konnte. In all diesen Fällen können Sie, wenn Sie diese Meldung bekommen, das Schreibrecht übernehmen.

Updates

Über Datei - Updates können Sie prüfen, ob es im Internet eine neuere Version gibt. Dazu muß Bibliographix „nach Hause telefonieren“. Wahrscheinlich müssen Sie das über Ihre Firewall ausdrücklich genehmigen. Das müssen Sie nicht zulassen, aber dann kann Bibliographix keine Updates finden und installieren.

Einmal im Monat prüft die Software selbständig, ob es ein Update gibt.

Dateien und ihre Funktion

Im Bibliographix-Verzeichnis gibt es eine Reihe von Dateien. Wenn Sie nicht sicher sind, was Sie tun, sollten Sie keine davon löschen. Hier finden Sie eine kurze Auflistung, welche Datei wozu dient.

Dateiname Funktion
*.style Zitierrichtlinien haben die Endung .style
*.tree Gliederungsdateien haben die Endung .tree
bibliographix (ohne irgendeine Dateiendung) Eine Datei, die für die Mac-Version wichtig ist. Wenn Sie diese Betriebssystem-Version nicht installiert haben, gibt es diese Datei nicht.
bibliographix.app Die Programmdatei für den Mac. Wenn Sie diese Betriebssystem-Version nicht installiert haben, gibt es diese Datei nicht.
bibliographix.exe Die Programmdatei für Windows. Wenn Sie diese Betriebssystem-Version nicht installiert haben, gibt es diese Datei nicht.
bibliographix_linux Die Programmdatei für Linux. Wenn Sie diese Betriebssystem-Version nicht installiert haben, gibt es diese Datei nicht.
bibliographix_raspberry Die Programmdatei für des Raspberry. Wenn Sie diese Betriebssystem-Version nicht installiert haben, gibt es diese Datei nicht. Diese Version ist zwar auch eine Linux-Version, aber der Raspberry verwendet eine andere Hardware, so daß es zwei Versionen geben muß.
bx_einelangezahl.ini Die Nutzereinstellungen. Diese Einstellungen werden für jeden Rechner separat abgespeichert. Die Rechner werden anhand der langen Zahl identifiziert, die aus der Größe des jeweiligen Laufwerks abgeleitet wird. Wenn Sie von mehreren Rechnern auf die Daten zugreifen, gibt es daher mehrere .ini Dateien mit unterschiedlichen langen Zahlen. Sie können diese Datei löschen, z.B. weil es sehr viele alte .ini Dateien gibt. Im schlimmsten Fall müssen Sie dann Farbe, ausgewählte Zitierrichtlinie usw. neu auswählen.
[bxstyles] Ein Unterordner im Bibliographix-Verzeichnis, in dem sich die Zitierrichtlinien (mitgelieferte und selbst erstellte) befinden.
[files] Ein Unterordner im Bibliographix-Verzeichnis, in dem sich die Dateien befinden, auf die querverwiesen wird.
i.xml Eine leere Notizdatenbank. Bitte nicht löschen.
ideen.xml Die Datenbank mit den Notizen.
key.dat Die Liste mit den Schlagwörtern
l.xml Eine leere Literaturdatenbank. Bitte nicht löschen.
literatur.xml Die Datenbank mit den Literaturquellen
sessionid.lock Eine Datei, die bei mehreren Nutzern die Zugriffsrechte auf die Daten regelt.
installation.txt · Zuletzt geändert: 2022/12/18 12:57 von winkelhake